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Tag 6 meiner Velotour lässt mich über Jahrtausende springen

Eine Pfahlbausiedlung aus der Steinzeit, ein spätgothischer Landedelsitz und ein modernes Transport- und Logistikunternehmen: so viele Kontraste auf engem Lebensraum. Dazwischen eine heitere Begegnung mit SBB-Geomatikern am Bahnhof Nebikon. Der lange Tag endet dann mit einer Podiumsdiskussion zur Zukunft des Gesundheitswesens in der Schweiz.

Wie kann es sein, dass ich seit Jahren sehr oft an Wauwil und nahe an diesen drei Pfahlbauten vorbeisause und sie bisher nicht bemerkt habe? Liegt es an der Geschwindigkeit der SBB oder eher an die Tatsache, dass ich meistens in meinem Computer versunken bin?


Von heute an darf ich dieses Versäumnis der Vergangenheit anrechnen. Ich folge einer Einladung von Parteipräsident Toni Felder, der mich mit einer ganzen Gruppe von Wauwilerinnen und Wauwilern sehr warmherzig empfängt. Auch Gemeinderätin Sladjana Lecic (2. von rechts), verantwortlich für Bildung und Kultur, und die ehemalige Sozialvorsteherin Beatrix Felder (3. von rechts), die mich später nach Egolzwil begleiten wird, sind dabei.


Heitere Runde im Glasi Bistrot in Wauwil. Dank an den Gastgeber Toni Felder (links)!


Wauwil und Egolzwil liegen wie siamesische Zwillinge ganz nahe beieinander, sogar so nah zusammen, dass die Kirche auf Egolzwiler Boden liegt, aber das Pfarrhaus gleich daneben in Wauwil steht...

In Egolzwil treffe ich Walter Egli (2. von rechts) und seinen Bruder Alfred (rechts), sowie Markus Blum (links), alle engstens mit der Brass Band Musikgesellschaft Egolzwil verbunden, die von Walter als Dirigent während 28 Jahren von Erfolg zu Erfolg geleitet wurde. Unser Thema: Musik, Musik ... und ein bisschen Politik.


Beim Mittagessen im Adler in Nebikon geniesse ich ein ausgezeichnetes Risotto mit dem Gemeindepräsidenten Reto Steinmann und dem FDP-Parteipräsidenten Adrian Schärli. Reto und Adrian erläutern mir ihre Sicht der Dinge für die lokalen, kantonale, aber auch nationalen FDP-Positionen. Herzlichen Dank für die Einladung und für Eure wertvolle Zeit.


Mit ihnen fahre ich anschliessend zum Treffpunkt am Bahnhof Nebikon, und treffe dort interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter eine ältere Nebikonerin, die mich daran erinnert, dass ich vor über 20 Jahren ihren Bruder in Bern am Herzen operiert hatte. Adrian hat, so sagt er, Freude an den Gesprächen und Reto (im Hintergrund) ermutigt jeden und jede, an die Urne zu gehen.


Zwischendurch lasse ich mir von SBB-Geomatikern (früher nannte man sie Vermessungstechniker) die Tücken der richtigen Vermessung des Bahnhofes Nebikon erklären.

Meinen Dank an Reto und Adrian für den warmherzigen Empfang in Nebikon und für die geschätzte Unterstützung!


Bevor ich Nebikon verlasse, werde ich Zeuge einer SBB-Rarität. Hier der Schnappschuss für alle SBB-Fans: Eine Re 4/4 II in den Farben des ehemaligen TEE-Zuges.

Ich fahre danach nach Altishofen und geniesse etwas oberhalb des Dorfes die Aussicht auf das Schloss und das Wiggertal. Hier treffen der spätgothische Landedelsitz der Familie Pfyffer...


... und die moderne Schweiz aufeinander. Der Blick ins Tal und damit auf unsere Verkehrswege macht mir Eindruck. Es fasziniert mich immer wieder, was heutzutage in Sachen Transport und Logistik geleistet wird, damit alle Waren zur richtigen Zeit an den richtigen Ort spediert werden! Was wäre unser Land ohne Transport- und Logistikunternehmen wie zum Beispiel die Galliker AG, die ich kürzlich besuchte?


Und wie schon mehrmals geschehen, taucht plötzlich Andreas Bärtschi auf, NR-Kandidat aus dem Wahlkreis Willisau, ein richtiger Team- und Fairplayer, der uns zum Zvieri in die Bäckerei Hodel einlädt.


"Uns", das heisst in diesem Fall: die Seniorenturngruppe von Altishofen und mich. Was für anregende und auch lustige Gespräche sich da unerwartet ergeben!

Die letzte Etappe wird mich heute nach Schötz führen. Dort treffe ich treue FDP-Mitglieder, u.a. den Co-Präsidenten, Reinhold Sommer, der mir Einblick gibt in die Übernahme der CS durch die UBS.


Der lange Tag endet mit einem Podiumsgespräch zu den Herausforderungen unseres zukünftigen Gesundheitswesens. In der Velo-Tiefgarage tausche ich meine Velo-Ausrüstung gegen Hemd und "Tschoope".

Was ich an der Podiumsdiskussion zum Thema Fachkräftemangel einbringe, habe ich in einer Kolumne beschriben: HIER NACHLESEN










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