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Das wohl modernste Betagtenzentrum der Schweiz liegt in Emmen: Tag 17 ist ein totaler Aufsteller!

Heute fahre ich zum letzten Mal im Lauf meiner Velotour in die Region Seetal, wobei ich die Gemeinde Emmen eher als Teil der Agglomeration Luzern erlebe: eine natürliche Grenze ist kaum mehr wahrnehmbar.


Der erste Halt heute Morgen ist in Rain geplant. Rain hat nichts mit Regen (englisch) zu tun! Der Landwirt, den ich beim Dorfeingang treffe, erzählt mir im Gegenteil von den zunehmenden Schwierigkeiten mit dem Wasserhaushalt auf seinem Betrieb und der anspruchsvollen Planung auf dem Feld. Ja, ich kann dies bestätigen: bis zum Tag 18 meiner Velotour habe ich einen einzigen Tag Landregen gehabt und nur ein kurzes Gewitter erlebt.



Im Dorf ist es sehr ruhig zu dieser Tageszeit; nur vor dem Migros, der als Dorfzentrum zu fungieren scheint, treffe ich einige Bewohner. Also: die ideale Gelegenheit, um sich in der am Dorfeingang liegenden Kapelle zu besinnen und auch Dankbarkeit auszusprechen für alles, was in unserem Kanton und auch in unserem Land so gut funktioniert.


Von Rain über Rothenburg fahre ich am Flugplatz Emmen vorbei zum Betagten-Zentrum Emmen (BZE genannt). Hier erwarten mich die Geschäftsführerin Nadja Rohrer und Gemeinderat Thomas Lehmann, Sozialvorsteher in Emmen und Präsident des Verwaltungsrates.

Einzelne Bewohner, die unter der gedeckten Vorfahrt windgeschützt sitzen und das Kommen und Gehen beobachten, erkennen mich, als ich mit dem "Kampagnen-Fahrrad" eintreffe. Sie scheinen sehr glücklich und fröhlich zu sein. Unmittelbar nach dem Eintreten ins Pflegeheim fällt mir die sehr grosszügige Eingangshalle mit Sicht in den Innenhof auf. Ein Flügel steht in der Mitte bereit, man könnte meinen, die Konzertbesucher würden demnächst auftauchen.


Ich lasse mir bei der Führung von Nadja Rohrer und Thomas Lehmann das Organisationskonzept des BZE erklären. Ich staune über die Flexibilität beim Einsatz des Personals, das je nach Pflegeaufwand zwischen 5 und 9 Personen für eine Einheit mit 36 Bewohnern beträgt. Auf den Abteilungen herrscht Ruhe, obschon bald Mittagszeit ist.

Zusammen mit Thomas und Martin Birrer (Kantonsrat und lokaler Nationalratskandidat, links) geniessen wir ein hervorragendes Mittagessen im Restaurant Schlemmerei. Gemeindepräsidentin Ramona Gut gesellt sich zum Kaffee zu uns. Übrigens sorgt die ausgezeichnete Gastronomie mit einem Umsatz von ca 3.5 Mio für die Querfinanzierung des Pflegebetriebes: Ein sehr kluges Konzept.



Die letzte Gemeinde im Seetal, die ich auf der heutigen Etappe meiner Velotour besuche, ist Rothenburg. Kurt Imbach (2. v.l.) hat beim Hotel Bären einen Apero vorbereitet. Raphael Bühlmann, Gemeinderat (2. v.r), und Paul und Esther Weibel, der Ortsparteipräsident (1. v.r.) und seine Frau, schenken mir von ihrer wertvollen Zeit, und dies am Freitagnachmittag vor Beginn der Schulferien. Sogar Karin Bührer, die lokale Nationalratskandidatin, macht auf ihrer Joggingschlaufe kurz Halt beim Bären.

Einmal mehr war es eine sehr erfolgreiche Woche, die ich im Seetal verbringen durfte; die nächsten Blogs werden meine Begegnungen im Wahlkreis Luzern-Land und in der Stadt Luzern beschreiben.


Und schon heute, Einladung an alle: am 13. Oktober werde ich meine letzte Etappe absolvieren und um 17 Uhr 30 beim Schulhaus in Vitznau eintreffen. Anschliessend werde ich eine kurze Rückschau mit Bildern machen und mit allen Anwesenden auf die unfallfreie Tour und den letzten Spurt anstossen.



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