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"Wie nes Zäni im Lotto": Meine 10. Etappe durch alle Gemeinden des Kantons


Meine Wette, durch alle 80 Gemeinden des Kantons zu fahren, nimmt langsam Form an: Heute fahre ich der Grenze des Kantons Luzern zum Kanton Aargau entlang und freue mich auf weitere Begegnungen und Entdeckungen. Ich werde am 10. Tag meine Velotour genau die Hälfte meines Vorhabens erreichen, nämlich 40 von 80 Gemeinden besucht haben.


Spätestens an dieser Kreuzung gilt's ernst. Die Tour wurde zwar sorgfältig vorbereitet, trotzdem muss ich ganz genau wissen, ob es zuerst nach Rickenbach oder nach Schlierbach geht. Aber der Reihe nach: Die Strecke Vitznau-Luzern kenne ich auswendig, da ich sie meistens mehrmals pro Woche fahre. Hingegen studiere ich jeden Abend den Plan vom nächsten Tag ganz genau, damit ich auch andere Strecken ohne Umwege zurückzulegen kann.


Der erste Halt ist heute also in Rickenbach. Treffpunkt: die Dorf-Wirtschaft.


Peter Häfeli (im Bild mit seiner Mutter), ist Verwaltungsratspräsident der Intercheese AG und hat mitten im Dorf ein Grundstück erworben und eine moderne Liegenschaft, dort hat er unter anderem eine Bäckerei, ein Café und ein Begegnungszentrum bauen lassen. Im Parterre befindet sich ein sehr schöner Degustationsraum - ganz modern mit viel Holz und Stein eingerichtet.


Als ich um 9 Uhr 30 eintreffe, herrscht schon reger Betrieb: Die Ortspräsidentin Sandra Wyss hat eine ganze "Truppe" zusammengetrommelt. Ich staune über den Aufmarsch und den grosszügigen Empfang und darf mit mehreren Mitgliedern des Gemeinderates und der lokalen FDP sowie mit NR-Kandidaten der Zusatzlisten Bekanntschaft machen: u.a. Anita Habermacher-Furrer, Ruth Künzli-Galliker, Adrian Häfeli, Roland Häfeli und seinen Eltern. Was für eine Stimmung! Gute Gespräche und ein enger Austausch unter interessierten Bürgerinnen und Bürgern sind möglich, das freut mich enorm.


Vor dem Abschied werden die NR-Kandidaten Adrian Häfeli (links) und Roland Häfeli (rechts) mit einer Stärkung beschenkt. Danke an alle Anwesenden - ich bin überwältigt.


Der Weg nach Büron führt über Schlierbach, Wohnort von Regierungsrat Armin Hartmann. Der Himmel wird immer dunkler und als die ersten Regentropfen fallen, finden wir im Dorfladen Unterschlupf. Als ich Kaffee für die Anwesenden bestellen möchte, erfahre ich, dass ein Bürger namens Franz Arnold seinen 86. Geburtstag feiert. Schnelle Umentscheidung: Lasst uns mit mit einem Glas Weisswein auf den Jubilar anstossen!


Der Weisswein in Schlierbach hat mich aufgewärmt - aber nicht für lange. Die Abfahrt nach Büron mache ich mit hohem Tempo, ich zähle auf meine guten Bremsen.

Im Restaurant Sagi treffe ich kommunale und kantonale Polit-Prominenz zum Mittagessen: Eva Forster, frisch gewählte Kantonsrätin, mit ihrem Vater Christian (der Fotograf), Wahlkampfleiter der FDP, sowie die Gemeinderäte Bruno Wyss (links) und Giovanni di Rosa (2. von links) und den Präsidenten der Controlling-Kommission.


Der liebenswürdige Chef schiesst noch schnell ein Erinnerungsbild - dies gibt mir die Gelegenheit, Christian Forster (rechts hinten) für seinen grossen Einsatz als Wahlkampfleiter zu danken.


Von Büron nach Geuensee ist es wirklich nur ein Katzensprung. Ich staune und freue mich riesig, als ich den Willkommensgruss am Strassenrand entdecke. Paul Furrer, der Ortsparteipräsident, hat sich einiges für mich einfallen lassen!


So steht sein Bruder im "Schermen" vor der Firma Möbel Schaller mit seinem Alphorn bereit. Leider musste ich wegen dem nassen Wetter mein Instrument zu Hause lassen. Umso mehr freue ich mich, nun ein "Ständli" geschenkt zu bekommen!


Die Firma Schaller wird in vierter Generation von Matthias Schaller geführt. Im vergangenen Jahr feierte sie ihr 120-jährige Bestehen. Eine "historische Wand" fasst die Geschichte der Firma zusammen. Sie zeigt u.a. auch das Haus, in welchem alles angefangen hat. Hier entdecke ich eindrückliche Bilder von damals, die zeigen, was für ein grosser Einsatz früher und heute für die Firma geleistet wird.


In welche Haushalten hat dieser Lastwagen wohl Möbel geliefert?

Ich bedanke mich herzlich bei Matthias Schaller und seine Eltern, die ebenfalls anwesend waren, für die kurzfristige, wetterbedingte Umstellung und die Möglichkeit, einen Blick in die Ausstellung und in die Geschichte ihres Familienunternehmens werfen zu dürfen.


Den letzten Halt auf meiner Tour durch das obere Surental mache ich beim Betagtenzentrum Lindenrain in Triengen. Hier bin ich zu einem Aperitif für Bewohner und Angestellte eingeladen. Die Geschäftsführerin, Silvia Schaller-Bass, bereitet mir einen wunderbaren Empfang! Sehr schnell ist für mich der gute Team-Spirit, der in diesem Haus herrscht, spürbar. Die Bewohnerinnen und Bewohner scheinen nicht nur zufrieden zu sein, sie rühmen die Betreuung in höchsten Tönen.

Ich darf mich für diesen warmherzigen Empfang mit ein paar Worten bedanken und einige Gedanken zu den Herausforderungen der modernen Medizin mit den Anwesenden teilen.

Vielen Dank auch dem VR-Präsidenten, Peter Häfeli, der mich in Triengen zum Abschluss dieses erlebnisreichen Tages mit einer reichhaltigen (und ausgezeichneten!) Auswahl Käsesorten aus seinem Affineur-Geschäft verabschiedet.


Der Himmel wird bedrohlich! Es ist Zeit, nach Hause zu fahren...

Unterwegs werde ich noch eine saftige Dusche erleben.


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