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Eine Perle von einem Arzt, ein wahres Bijou und ein Foto für meine Frau - Tag 9 meiner Velotour

Meine Velotour entwickelt sich zum SUPER-Erlebnis! Nach dem Entlebuch und der Region Willisau fahre ich heute durch die ersten Gemeinden der Region Sursee. Nebst dem Besuch einer weiteren schönen Region unseres Kantons, heisst es für mich auch zum ersten Mal etwas weniger Kilometer zu fahren. Immerhin bin ich in den ersten acht Tagen schon etwas über 1000 km im Sattel gewesen.


Ich entdecke am Morgen früh die wunderbare Landschaft oberhalb von Sempach und die Sicht auf den Pilatus von einem mir noch etwas unbekannten Blickwinkel. Nach einer knappen Fünfviertelstunde erreiche ich Hildisrieden.


Und entdecke dabei die ersten Plakate, die von treuen Seelen aufgestellt werden: Danke für Eure wertvolle Hilfe! Doch obwohl diese Art von Werbung sicher wichtig ist, lautet das Motto meiner Kampagne: Mit Taten statt Inseraten!



Beim Gasthaus "Zum Roten Löwen" werde ich u.a. von Rosy Schmid (mitten im Bild), langjährige Kantonsrätin und OK-Mitglied des Zentralschweizer Jodlerfests in Sempach 2024, sowie den Gemeinderäten Barbara Schuler (1. von rechts) und Rolf Graf (2. von rechts) empfangen. Auch eine der jüngsten Bewohnerinnen von Hildisrieden ist dabei.


Rosy begleitet mich zum Velo, bevor ich wieder in einem Spurt nach Sempach hinuntersause... und danach weiter nach Schenkon, ohne Halt dem See entlang...


...wäre da nicht Arnold von Winkelried, der Held der Schlacht bei Sempach 1386, dem ich nun doch kurz die Reverenz erweisen muss.


Also doch noch: Nach einem längeren Mail-Austausch treffe ich Dr. Christian Wenk, eine Perle von einem Hausarzt. Christian hat einige Patiententermine verschoben, damit wir uns kennenlernen dürfen. Nach einem schweren Velounfall in Japan sitzt Christian im Rollstuhl. Seine positive Einstellung gegenüber Herausforderungen half ihm, seine Träume trotz Einschränkungen zu verwirklichen. Christian hat extra für mich einen kleinen Aperitif organisiert und u.a. einige Persönlichkeiten eingeladen: Meine Kollegin, Sozialvorsteherin Astrid Erni aus Schenkon, der FDP Ortspräsident Thomas Ulrich, der ehemalige Gemeindeschreiber Fritz Hüsler und der Dorfzahnarzt Urs Haefeli.


Ich hätte sehr gerne das interessante Gespräch mit Christian und seinen Gästen etwas länger geführt - nicht zuletzt über den grossen Einsatz von Christian in der Ausbildung von jungen Fachkräften und über seine musikalischen Projekte als begnadeter Pianist. Aber: ich muss mich bald verabschieden und Gas geben, um rechtzeitig in Beromünster einzutreffen.

Das ist das wahre Bijou des Tages: die Stiftskirche St-Michael als repräsentativer Bauwerk des Stiftsbezirks Beromünster. Beim Brunnen auf dem Hirschenplatz treffe ich Charly Freitag (ehem.Gemeindepräsident und ehem. Kantonsrat) und Lukas Steiger, Vize-Präsident des Gemeinderates. Wir fahren mit unseren Velos zum öffentlichen Schwimmbad und geniessen dort das Mittagessen.


Zu meiner Überraschung gesellt sich plötzlich eine Dame dazu - eine ehemalige Patientin. Ich erfahre, dass es ihr recht gut geht, nachdem wir sie in extremis wegen einem Aortenriss operiert hatten. Auch Lukas Steiger, Gemeinderat und Inhaber des Blumengeschäfts, ist dabei. Auf die gemütliche Apero-Runde folgt eine Hauptspeise, die mich für die Weiterfahrt stärkt.


Und nun geht's zum Podium im Alters- und Pflegeheim Bärgmättli Beromünster! Nach einer kurzen Einführung rede ich über die Herausforderungen des heutigen Gesundheitswesens und präsentiere einige Lösungen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner lauschen mir aufmerksam und stellen sehr interessante Fragen, zum Beispiel dazu, wie sich im Gesundheitswesen Kosten sparen lassen und was wir gegen den Fachkräftemangel - und also für eine optimale Betreuung von allen - tun können.

Am Schluss des Vortrages und nach dem Apero schiesse ich noch ein Paar Bilder, die beweisen: Beromünster ist eine Reise wert!

Zusammen mit Charly Freitag und Heimleiter Marco Meier ziehe ich Tagesbilanz: Dass ich heute wieder so viele interessante Menschen treffen durfte und im "Bärgmättli" auf so viele offene Ohren stiess, macht mich sehr zufrieden.

Auf dem Rückweg mache ich noch ein Foto für meine Frau: Die Antenne von Beromünster, ein Denkmal der Radiogeschichte. Sie übertrug ab 1931 das öffentlich-rechtliche Programm von "Radio Beromünster", dem Schweizer Landessender. Jahrzehntelang hat "Radio Beromünster" schweizweit für Information und Unterhaltung gesorgt. Betrieben wurde der Sender vom Verein "Schweizerische Rundspruchgesellschaft" - der SRG.





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